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       Tourenberichte  -  Befahrungen 

Forschung -  Exkursionen - Erkundungen 

                                                                       

 

 

 

                                

                                 

                                                    Forschung

                                                         Tourenberichte

                                                                    Erkundungen

                                                                        Befahrungen

 

Die Bilder der Touren können durch Anklicken vergrößert werden.

Stadtfest in Sonthofen am 11.07.2026 von 11.00 Uhr bis 2.00Uhr

Wir sind  diese Jahr 2026 wieder am Stadtfest  mit dabei.

Auch die Schlufbox ist wieder mit am Stand .

Suche einer Quellhöhle an der Nagelfluhkette

Datum: 21.06.2026

Teilnehmer: Andreas, Oliver

Bericht: Oliver Thomas 

Am frühen Morgen des 21. Juni starteten wir um 07:00 Uhr unsere Suche nach der Obergelchenwanger Höhle unterhalb der Nagelfluhkette. Ausgangspunkt der Tour war Gunzesried-Säge. Zunächst legten wir 8oo Höhenmeter mit dem Mountainbikes zurück, um anschließend zu Fuß einem Bachbett zu folgen. Anschließend begannen wir mit der systematischen Erkundung des Geländes. Die Geländebegehung gestaltete sich aufgrund der Topographie und der Vegetation recht anspruchsvoll. Nach längerer Suche gelang es uns schließlich, die gesuchte Quellhöhle zu finden. Für die Vermessung war leider keine Zeit mehr, zumal die ersten 3 Meter ein 8o cm tiefer Gumpen zu durchqueren ist. 

Aber, wir kommen wieder  ;)

Befahrungsbericht Lochbachtal
Datum: 31. Mai 2026
Teilnehmer: Max, Lea, Henning und Oliver
Bericht: Oliver Thomas


Am 31. Mai 2026 wurde eine Höhle im Lochbachtal befahren und erkundet. Die Befahrung dauerte insgesamt sechs Stunden. Ziel der Erkundung war die Untersuchung eines nach unten ziehenden Schlotes, um eine mögliche Fortsetzung der Höhle zu finden.
Besonderes Augenmerk lag auf möglichen Durchgängen und Erweiterungen im tieferen Abschnitt der Höhle. Die vorhandenen Hohlräume und Spalten wurden auf weitere Fortsetzungen geprüft.
Die gewonnenen Erkenntnisse liefern eine Grundlage für mögliche weitere Erkundungen der Höhle im Lochbachtal.

Tourenbericht Hölloch E2 – 30.05.2026
Bericht: Alex
Teilnehmer: Johanna, Niki, Max, Alex

zusätzlich ein Bericht von Niki Neuzugang im Verein

Am Samstag, den 30.05., starteten wir unsere Tour ins Hölloch über den Eingang E2. Der Zustieg und der Weg nach unten waren überraschend trocken. Bereits im Eingangsbereich fiel uns ein beschädigtes Seil auf. Dieses wurde beim späteren Ausstieg ausgetauscht.
Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Camelot. Für Johanna und Niki war es der erste Besuch in diesem Höhlenabschnitt, und beide waren sichtlich beeindruckt vom immer wieder auftauchenden Sinterschmuck entlang des Weges. Da wir Camelot schneller als erwartet erreichten, beschlossen wir spontan, noch weiter vorzustoßen. Die Gelegenheit nutzten wir gleich, um den „Neulingen“ den Plan in die Hand zu drücken – sie durften uns von da an weiterführen. Nach der Passage durch den Kürengang mit seinen bekannten schönen, beziehungsweise schön dreckigen Pfützen, erreichten wir die Fußgängerzone. Dort legten wir zunächst eine wohlverdiente Pause zur Stärkung ein, um genügend Energie für den Rückweg und den späteren Aufstieg zu haben. Auf dem Rückweg machten wir im Kürengang auf Höhe der Ländergrenze Halt, um einen kleinen Lemming- beziehungsweise Grabbelgang näher zu untersuchen, der steil nach oben zieht. Max hatte diesen bereits auf einer früheren Tour vorerkundet. Diesmal konnten wir jedoch nochmals ein gutes Stück weiter vorstoßen. Der Gang scheint auf einen bereits bekannten Quergang zu treffen, worauf Schleifspuren hindeuten. Aus zeitlichen Gründen mussten wir die Erkundung jedoch abbrechen und umkehren. Der Abstieg zurück gestaltete sich deutlich einfacher als der Aufstieg. Boden und Wände sind dort großflächig mit Bergmilch überzogen – Bremsen nicht vergessen! Nach einer entsprechend lustigen Schlammschlacht machten wir uns auf den weiteren Rückweg. Feucht und dreckig war es auf jeden Fall, und besonders die „Lemmlinge“ hatten sichtlich Spaß am Matsch.
Der restliche Ausstieg verlief problemlos. Das beschädigte Seil im Eingangsbereich wurde dabei wie geplant ersetzt.
Im Zuge der Tour konnten weitere rund 35 Meter Neuland vermessen werden. Zudem stehen in diesem Bereich noch weitere vielversprechende Meter zur Untersuchung und Vermessung aus.
Fazit: Die „Neulinge“ haben sich hervorragend geschlagen. Neben einer gelungenen Tour konnten wir neues Höhlengebiet erkunden und vermessen. Insgesamt eine sehr erfolgreiche Befahrung mit Potenzial für weitere spannende Fortsetzungen.Vom Neuling zum Lehmling – zum ersten Mal im Hölloch E2

Das este mal im Hölloch über den E2 Bericht von Niki Neuzugang im Verein.

Schon als Kind träumte ich davon, Höhlen zu erforschen und Neues zu entdecken nun war endlich der große Tag gekommen. Heute sollte es für Johanna und mich zum ersten Mal ins Hölloch gehen. Nach 2 mal SRT-Trockentraining in Michael’s Halle inklusive 100 m Aufstieg am Endlosseil fühlte ich mich (zumindest körperlich) bereit für die Herausforderung. So standen wir also morgens um 9 Uhr zu viert an der Eingangshütte des E2 und schlüpften freudig in unsere Schlaze. Eins haben wir auf jeden Fall gemeinsam, dachte ich, unsere Neugier und unser Entdeckungsdrang sind so groß, dass wir bei schönstem Sonnenschein freiwillig in ein kaltes, dunkles, nasses Loch kriechen.

Einer nach dem anderen seilten wir uns durch den engen Schacht in die Tiefe ab, wo einige Klettersteigpassagen aufwarteten. „Genialer Kletterfels mit tollen Henkeln“ fiel mir sofort auf, doch bald merkte ich, dass der feuchte, teils mit Lehm bedeckte Fels dann doch nicht so viel Grip bot wie der Fels über der Erde. Nach ca. 2 Stunden und unzähligen unterschiedlichen Fortbewegungsarten (Abseilen, Klettern, Krabbeln, Kriechen, Schlufen, Froschgang…) erreichten wir den Camelot, unser eigentliches Tagesziel. Zum Glück hatte Max in weiser Voraussicht noch 6 weitere Seiten des insgesamt 27 Seiten umfassenden Hölllochplans ausgedruckt, denn wir hatten alle noch nicht genug. So ließen wir den Wächter des Camelots hinter uns und folgten dem schrägen Kürengang nach Norden. Unsere „geführte Tour“ war nun zu Ende und es war an der Zeit für Johanna und mich, mithilfe der Pläne den Weg zu leiten. Zum Glück folgt der Kürengang einer Kluft, deren Neigung und Streichrichtung sich kaum ändert, denn Richtungen und Distanzen einschätzen ist unter der Erde deutlich schwieriger. Wir orientierten uns zunächst an den seitlichen Abzweigen, bis wir verwundert feststellten, dass nicht alle Abzweige in den Plänen eingezeichnet sind. Nicht nur die Bezeichnungen der Höhlenabschnitte (z.B. Hoffnungsschlot, Fußgängerzone, etc.) regen die Phantasie an, sondern auch die faszinierenden Gesteinsformationen und Phänomene am Wegesrand: Stalaktiten, Stalagmiten, Excentriques, Spaghettis, feine Calcitkristalle, Bergmilch, Sinterbereiche...). Da man mir im Voraus nicht gerade von den Allgäuer Höhlen vorgeschwärmt hatte, war ich jetzt umso begeisterter von der Vielzahl an schönen Formationen. 

Beim Labyrinth angekommen waren unsere ausgedruckten Höhlenpläne zu Ende und weil „Planlos im Labyrinth“ eher nach einem schlechten Horrorfilm klang und wir auf dem Rückweg sowieso noch einen Seitengang erkunden wollten, den Max bereits ein Stück weit kannte, traten wir nach einer kurzen Brotzeitpause den Rückweg an. Der besagte Seitengang war nicht in den Plänen eingezeichnet und führte vom Kürengang in Verlängerung der Kluftfläche den Berg hinauf grob in Richtung Westen. Er war so schmal und niedrig, dass wir uns liegend fortbewegen mussten und nur langsam vorankamen. Während Max und ich versuchten, möglichst weit in den unbekannten Gang vorzudringen, begannen Alex und Johanna bereits mit der Vermessung des Gangs. Nach ca. 30 Minuten Schlufen erreichten wir eine Gabelung, bei der wir den rechten Abzweig wählten und nach weiteren 5 Minuten erreichten wir eine größere Kammer mit 2 weiteren Zugängen (einer von unten und einer von oben). In beiden Gängen entdeckten wir Fuß- bzw. Rutschspuren unserer Vorgänger. Wir hatten also scheinbar einen Verbindungsgang zu einem bereits bekannten Gang gefunden. Aus Zeitgründen mussten wir an dieser Stelle umkehren, doch der Rückweg flutschte dank der Bergmilch am Höhlenboden super. Nach der rasanten Abfahrt waren wir froh, uns mal wieder ausstrecken und aufrecht stehen zu können. Als ich die anderen 3 völlig verdreckt aber mit einem großen Grinsen im Gesicht ansah, dachte ich mir „noch eine Gemeinsamkeit, die Anderen spielen auch gern im Dreck“. 

Nach unserem Schlamm- und Bergmilchbad machten wir uns zügig auf den Rückweg an die Oberfläche. Da wir dank des kleinen Rinnsals am Boden des Ganges ziemlich nass geworden waren, kroch uns langsam die Kälte in die Knochen. Der Aufstieg am Einfachseil und vor allem die Bedienung der Steigklemmen und Karabiner war mit glitschigen kalten Fingern schon eine andere Nummer als im Hallentraining. Auch beim Umhängen auf ein neues Seil und beim Wechsel zwischen Aufstieg mit Steigklemmen und Klettersteigpartien mit Selbstsicherung fehlte mir noch viel praktische Erfahrung, was sich in der Zeit bemerkbar machte. Zum Glück waren Alex, Max und Johanna trotz Wartezeiten in der Kälte tiefenentspannt und geduldig. Die Tour endete mit dem genialen Gefühl, nach einem eindrucksvollen Tag in der Höhle aus dem dunklen, kalten Schacht wieder ins Sonnenlicht zu treten. 

 

27.04.2026  Forschungstour /Grabung

Bericht: Michael Pruss 

Mit dabei: Olli & Micha

 

Am 27.04.26 fuhren wir zu Grabungsarbeiten/Forschung  mit den MTB‘s zu einer Höhle, in der wir vor kurzem schon einmal waren. Nun ging es darum, die Höhle sich genauer anzuschauen. Mit Bohrhammer, Meißel, Geißfuß und sehr viel Motivation ging es los. Durch einen Spalt gelangen wir über eine 4 Meter Stufe hinein in den Vorraum des Schlotes, der wie wir vermuten evtl. mit der Sturmannshöhle verbunden sein kann. Die Höhle befindet sich ca. 70m oberhalb der Schauhöhle. Leider ist der Schlot bis obenhin mit Geröll voll. Zuerst haben wir die großen Felsen klein gemacht und zur Seite geräumt. Danach war Grabarbeit in engem Raum angesagt. Wir haben ca. einen Meter Neuland ausgegraben und das Material ist nicht besonders dicht komprimiert. Nach 3 Stunden graben haben wir abgebrochen, denn um weiterzumachen muss erstmal im Hintergrund des Schlotes noch Geröll und Felsen beseitigt werden. 

Fazit:

Für eine nächste Aktion wären 5-6 Leute notwendig um weiter zu graben

23.04.2026    Einseiltraining in der Halle

Training Bericht: 23.04.2026

Bericht: Maximilian Schuh

Beim Training dabei waren: Jürgen, Michael, Alex, Max & Nici

Am 23. April fand ein Seiltraining mit fünf Teilnehmern statt. Trainiert wurde in einer Halle mit mehreren fest installierten Seilen, die ideale Bedingungen für realitätsnahe Übungen bot. Im Fokus standen verschiedene Aufstiegstechniken am Seil, darunter das Passieren von Zwischenständen und Umlenkern sowie der sichere Umbau vom Aufstieg ins Abseilen. Zusätzlich wurde die Fortbewegung in Pendel-Quergängen geübt. Ein Teil der Gruppe absolvierte zudem 100m Aufstiege am Endlosseil. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Rettungsübungen: Mehrfach wurde die Rettung einer „bewusstlosen“ Person aus dem Seil trainiert, inklusive gesichertem Abtransport zum Boden. Neben den praktischen Übungen gab es auch Zeit für den Austausch über Techniken, Material sowie aktuelle Höhlentouren. Weitere Befahrungen sind bereits in Planung.

Ein besonderer Dank gilt Michael, der seine Halle für das Training zur Verfügung gestellt hat.

Tour Bericht vom  11.04.2026  
Bericht : Maximilian Schuh
Bilder : Maximilian Schuh
bei der Tour dabei : Maxi / Olli
Spitzeckhöhle 1127/34   

Am 11. April war eine zweiköpfige Gruppe in der Spitzeck Höhle unterwegs. Der Zustieg erfolgte früh am Morgen mit der ersten Bahn und anschließend per Ski bis zum Höhleneingang, der bereits vom vorherigen Wochenende freigelegt war.

Aufgrund der starken Schneeschmelze präsentierte sich die Höhle insgesamt sehr nass. Auch im Bereich des Schreihalsschachts war deutlich mehr Wasser vorhanden als üblich, sodass die Befahrung schnell zu einer vollständigen Durchnässung führte. Dennoch wurde der Weg bis zur Druisberghalle fortgesetzt, wo Material für zukünftige Forschungstouren deponiert wurde.

Anschließend wurde noch der neu erschlossene Bereich bis zum aktuell letzten Seil begangen, um den aktuellen Wasserstand zu überprüfen. Diese Beobachtungen liefern wichtige Erkenntnisse für die Planung weiterer Touren, insbesondere im Hinblick auf saisonale Bedingungen.

Aufgrund der nassen Verhältnisse und der damit verbundenen Unterkühlungsgefahr wurde entschieden, die Tour nicht weiter auszudehnen und auf ein geplantes Biwak zu verzichten. Stattdessen erfolgte der Rückzug und der Ausstieg noch am selben Tag.

Am Nachmittag erreichte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein wieder das Freie und kehrte zum Parkplatz zurück.


 

Verein für Höhlenkund Sonthofen e.V.

Jahreshauptversammlung  2026

Restaurant

Zur Schießstätte

Schützenstraße 4

87544 Blaichach

am10.04.2026

ab 18.30 Uhr 

Gäste sind willkommen

Tour Bericht vom  03.04.2026  -  05.04.2026
Bericht : Maximilian Schuh
Bilder : Maximilian Schuh
bei der Tour dabei : Maxi / Alex 
Spitzeckhöhle 1127/34                                                                                                                                       

Am Osterwochenende war eine zweiköpfige Gruppe im Spitzeck unterwegs. Der Zustieg begann am Freitag mit der ersten Bahn, erforderte jedoch zunächst rund 1,5 Stunden Arbeit, um den stark verschneiten Einstieg freizulegen. Anschließend konnte planmäßig eingefahren und bis zum Biwak abgestiegen werden, wo ein Materialdepot eingerichtet wurde.

Im weiteren Verlauf wurde der Bereich in Richtung „Große Freiheit“ erkundet. Dort konnte eine neue Route erschlossen werden, die über mehrere kürzere Abseilstellen spiralförmig in eine größere Halle führt. Von dort ging es weiter über weitere Abseiler bis zu einem Bachlauf, der vermutlich in Zusammenhang mit dem bekannten Siphonbereich steht. Zusätzlich wurde ein bislang unbekannter Seitengang begangen und mehrere Versturzstellen teilweise freigeräumt. Dabei gelang es, eine neue Verbindung zu einem bestehenden Höhlenteil im Bereich der Rüblihalle herzustellen.

Am Samstag verlagerte sich die Erkundung in Richtung Druisberghalle. Über Kletterstellen und kleinere Schächte wurde ein weiterer Abschnitt erschlossen und teilweise abgesichert. Ein neu entdeckter Gang konnte über einen Schacht erreicht werden, der in eine weitere Verbindung zurück in bekannte Bereiche führt. Darüber hinaus wurde der Bachlauf weiter aufwärts verfolgt. Hierzu waren mehrere neue Abseilstellen notwendig, um dem Verlauf folgen zu können. Nach insgesamt längerer Fortsetzung wurde schließlich eine größere, bislang unbekannte Halle erreicht. Von dort aus setzen mehrere Gänge fort, die weiteres Erkundungspotenzial bieten.

Der Rückweg zum Biwak nahm entsprechend Zeit in Anspruch. Am Sonntag erfolgte nach dem Abbau des Lagers der Ausstieg über E1 bei sehr guten Wetterbedingungen.

**Fazit:** Eine intensive und erfolgreiche Tour mit rund 150–200 m neu erkundetem Höhlenabschnitt, einer neu entdeckten Verbindung zwischen bekannten Bereichen sowie umfangreichen Sicherungsarbeiten mit über 70 m eingebautem Seil.

Tour Bericht vom 28.12.25
Bericht: Jürgen
Bilder:  Michael  Pruss/ Jürgen Nusser
bei der Höhlentour dabei :  Sophie/Luana/Michael/Thomas/Jürgen/Olli und 2 Gäste
Schwarzwasserhöhle  1127/4

Ein Jahr lang konnte die Höhle nicht befahren werden. Es war immer Wasser in der Höhle. Im Eingangsbereich der Höhle war sehr viel Kies, der ein Durchkommen unmöglich machte. Im Sommer 2025 waren mehrere Starkregen in der Region. Unsere  Hoffnung war, dass der Bach einen Teil der großen Kiesmenge  im Eingangsbereich mitgerissen hat. Die Wetterlage ist perfekt, d.h. seit ein paar Wochen kein Niederschlag in dem ganzen Gebiet und kalt.  Es kann eine Befahrung der Höhle versucht werden. Und so war es auch. Der Eingang der Höhle war frei und der Kieshaufen kurz nach dem Eingang konnte seitlich weggeschoben werden.  

Tour Bericht vom 17.12.2025
Bericht.: Alex Nusser
Bilder :  Michael, Max, Emilie, Alex
bei der Tour dabei: Thomas, Michael, Max, Emilie, Alex

Oberflächensuche und Vermessungstour:

Am 17.12.2025 führten wir eine Oberflächentour mit dem Ziel durch, neue Höhlenobjekte aufzufinden sowie bekannte Schächte erneut zu befahren und zu vermessen. Die Wetterlage war den gesamten Tag über stabil und kalt. Ab etwa 1.400 m Seehöhe lag auf den nordseitigen Hängen eine geschlossene Schneedecke, die das systematische Absuchen des Geländes stellenweise deutlich erschwerte. Zur effizienten Durchführung der Arbeiten teilten wir uns in mehrere Teams auf. Emilie und Max gingen jeweils voraus und übernahmen den Einbau der Seile in den neu gefundenen sowie bekannten Objekten. Thomas und Alex waren für die Vermessung der Höhlen zuständig und dokumentierten die Schächte sorgfältig. Michael unterstützte die Gruppe von außen, indem er das umliegende Gelände absuchte und weitere mögliche Einstiegsstellen lokalisierte. Im Verlauf der Tour konnten insgesamt fünf neue Höhlenobjekte entdeckt und vermessen werden. Zusätzlich wurde ein bereits bekanntes Objekt erneut befahren und vermessen. Alle untersuchten Schächte endeten in einer Tiefe von etwa 6 bis 10 m. Auffällig war, dass die Schachtböden jeweils stark mit Geröll verfüllt waren. Aufgrund dieser Verplombungen ist es durchaus möglich, dass die Höhlen unterhalb weiterführen. Fazit: Sehr erfolgreiche Oberflächentour mit der Vermessung von fünf neuen und einem bekannten Höhlenobjekt. Trotz erschwerter Bedingungen durch Schnee konnten wichtige neue Daten gewonnen und mehrere vielversprechende Objekte für weitere Untersuchungen identifiziert werden. Oberflächensuche und Vermessungstour

Einseiltraining

In den Wintermonaten treffen wir uns gelegentlich in einer Halle, um ein Seiltechniktraining durchzuführen. Auch wird hierbei immer wieder die persönliche Ausrüstung verbessert. Selbst in der niedrigen Halle , kann  mit  der Einseiltechnik ein 100m Schacht bezwungen werden.

Einseiltechnik = SRT

                                  Singel Rope Technique

Tour Bericht vom   12.10.25
Bericht/Bilder Maximilian Schuh
bei der Tour dabei: Max
Spitzeckhöhle  1127/34 über E2
 

Die Tour startete am Sonntagmorgen mit der ersten Bahn. Bereits am Einstieg lag etwas Schnee, der teilweise entfernt werden musste. Der Zugang über E2 war gut begehbar.Ziel der Tour war eine umfassende Sanierung verschiedener Passagen im Bereich des Schreihalsschachts sowie kleinere Anpassungen am Einstieg. Mehrere bestehende Haken- und Seilinstallationen wurden erneuert oder optimiert, um Reibungspunkte zu beseitigen und die Begehung insgesamt sicherer und effizienter zu gestalten.Der Schreihalsschacht selbst wurde vollständig neu eingerichtet, sodass die Abseilstellen nun freihängend und reibungsfrei verlaufen. Während der Tour ergaben sich stabile Bedingungen mit wenig Wasser im Schacht. Nach Abschluss der Arbeiten fuhr die Gruppe wieder aus und erreichte rechtzeitig zum Sonnenuntergang den Rückweg ins Tal. Fazit: Eine erfolgreiche Tagestour mit umfangreicher Sanierungsarbeit und guten Voraussetzungen für weitere Erkundungen im Bereich des Schreihalses.

 

Tour Bericht :     vom 23.08.2025      
 Bericht/Bilder: Jürgen Nusser
bei der Höhlentour dabei:   Michael / Jürgen 
 Schneckenloch   1126/1     

Mit dem Auto nach Sibratsgfäll und weiter mit dem Fahrrad Richtung Schönenbach - Schneckenloch. Fahrräder abstellen und dann noch ca. 1 Stunde bergauf. Das Schneckenloch Gestein ist Schrattenkalk / Drusbergschichten. Wir selbst waren schon öfters im Schneckenloch doch das letzte Mal liegt mittlerweile über 12 Jahre zurück. Unsere Befahrung ging durch den Nordostast , Windloch 1 + 2 und danach ab in das Labyrinth. Hinter dem Windloch 1 war das Rauschen vom Wasser deutlich zu hören, welches an zwei Stellen aus der Decke läuft. Im Labyrinth wurden einige, für uns unbekannte, sehr kleine Fortsetzungen erkundet.

Tour Bericht vom  20.08.25
Bericht/ Bilder:  Maximilian Schuh
bei der Tour dabei:  Max/ Emilie/ Alex
Spitzeckhöhle   1127/34 über E2
 

Eine dreiköpfige Gruppe war zu einer zweitägigen Tour mit Biwak in der Spitzeck unterwegs. Die Höhle zeigte sich insgesamt trocken, mit weniger Wasser als üblich. Auf dem Weg zur großen Freiheit wurde ein neues Seil samt Umlenker installiert, und mehrere ältere Seile sowie einzelne Haken wurden erneuert bzw. ergänzt. Die Begehung führte bis zum Endpunkt mit dem dortigen Siphon. Unterwegs konnten zwei neue, äußerst enge Gänge entdeckt werden, die aufgrund ihrer Dimension ausschließlich von der kleinsten Teilnehmerin, Emilie, befahren werden konnten. Insgesamt eine erfolgreiche Tour mit kleinen Neuentdeckungen und wichtigen Wartungsarbeiten.

Tour Bericht    vom       10.08.2025            
 Bericht / Bilder: Jürgen Nusser
bei der Tour dabei:  Alex / Jürgen

Bei Skitouren im Winter wurden zwei Löcher entdeckt, die im Winter vom Schnee komplett frei geblieben sind.

Im Winter schneefrei kann bedeuten, das Loch hat eine Bewetterung / Luftzug von innen nach außen oder warme Luft steigt aus der Höhle auf. Das bedeutet für uns, es könnte sich etwas da unten befinden.  So haben wir im Sommer  eine Exkursion dort hin unternommen und die Löcher erkundet.

Das erste Ziel an diesem Tag war ein Loch im Boden.  Mit einer Seilsicherung ließen wir uns runter. Nach einer, in 3m Tiefe liegenden, kleinen Stufe ging es am Rand weiter nach unten. Über mehrere Stufen musste das Seil eingebohrt und eingebaut werden. Der Schacht ging bis auf fast 44m in die Tiefe. Hier stießen wir auf  Kies, der den Schacht verfüllt und ein weiterkommen nicht ermöglichte.

Gestein : Schrattenkalk / Drusbergschichten



 

Das zweite Loch befand sich an einer Felswand am Felsfuß.

Der Einstieg war eckig und horizontal, ging aber gleich in einen ovalen Gang über. Der sehr schmale Gang war 
anfangs einigermaßen hoch und man konnte noch knieen. Im weiteren Verlauf mussten wir uns seitlich liegend vorarbeiten. Der Gangverlauf schlängelt sich wie ein Bach in das Berginnere, dessen Verlauf nicht jeder Teilnehmer der Tour folgen konnte. Die kurz aufeinander folgenden Richtungswechsel waren nicht für mich bestimmt.  Alexander ist natürlich immer weiter in den Berg. Wir blieben immer in Sprechkontakt bis er an eine Stelle mit fiel Lehm kam, der bei einer erneuten Befahrung erst einmal entfernt werden muss, damit es weiter gehen kann.

Gestein : Drusbergschichten / Schrattenkalk 

Tour Bericht vom 27.-28.06.25
Bericht/ Bilder  Maximilian Schuh
bei der Tour dabei: Max/ Alex/ Olli
Spitzeckhöhle  1117/34

Am Freitagabend starteten wir unsere Tour mit dem Einstieg über den E2. Der Abstieg verlief problemlos, der Weg war trotz des Regens am Donnerstag überraschend trocken. Auch im Schreihalsschacht war nur sehr wenig Wasser. In der Druisberghalle angekommen, begutachteten wir zunächst die bekannte Versturzstelle. Nach gemeinsamer Überlegung entschieden wir uns, stattdessen einem anderen Fragezeichen nachzugehen, das sich in der Verlängerung der Druisberghalle befindet. Dort konnten wir ca. 30 m Neuland dokumentieren.💪🏻 Der neu entdeckte Gang mündet ebenfalls wieder in die Druisberghalle. Anschließend sahen wir uns ein weiteres Fragezeichen an und beschlossen, dort am nächsten Tag hochzubohren. Den Abend verbrachten wir gemütlich im Biwak, wo wir von Oli bestens versorgt wurden. Im Biwak war ein deutlicher Luftzug spürbar – auffällig war, dass dieser aus einer anderen Richtung kam als im Winter. Am Samstag widmeten wir uns dem Aufstieg im neu identifizierten Schlot, wobei hauptsächlich Max gebohrt hat. Der Schlot öffnet sich nach oben hin deutlich. Nach etwa 30 m Bohrhöhe mussten wir aus Zeitgründen den Rückweg antreten und sind anschließend wieder ausgestiegen. Fazit: Erfolgreiche Tour mit 30 m Neuland und guter Vorbereitung für weitere Erkundungen im Bereich der Druisberghalle.

Tour Bericht vom   1.06.25
Bericht/ Bilder    Maximilian Schuh
bei der Tour dabei:  Max/ Alex
Hölloch 1127/62  über  E2

 

Bei einer aktuellen Vereinstour über den Einstieg E2 wurde festgestellt, dass das erste Fixseil am Zugang stark beschädigt war.Die defekte Stelle war bereits so weit aufgescheuert, dass einzelne Litzen freilagen.Das Seil wurde daher am Ende der Tour durch ein im Camelot gelagertes Ersatzseil ausgetauscht.Die Gruppe befuhr die Strecke über die Lehmrampe bis zu den Siphons. Eine kurze Aufnahme mit einer GoPro zeigte aufgrund sehr trüben Wassers jedoch kaum Sicht. Anschließend wurde der Weg bis zum ehemaligen Biwak fortgesetzt. Unterwegs konnten mehrere zurückgelassene Ausrüstungsgegenstände (drei Isomatten und ein Long John Neoprenanzug) geborgen werden. Aus dem Biwak wurde zusätzlich eine Plane mitgenommen. Die geborgenen Materialien wurden in der Camelot-Halle abgelegt bzw. zur weiteren Entsorgung mitgenommen.

 

 

Tour Bericht vom 24.11.2024
Bericht / Bilder /Video    Jürgen  Nusser
bei der Tour dabei:  Judith/ Jürgen
Schwarzwasserhöhle 1127/4 

Die Wetterlage ist perfekt, d.h. seit ein paar Wochen kein Niederschlag in dem ganzen Gebiet. Es kann eine Befahrung der Höhle versucht werden. Und so war es auch. Der Eingang der Höhle war frei und der Kieshaufen kurz nach dem Eingang konnte seitlich weggeschoben werden.  Die Gänge der Höhle sind überwiegend kriechend zu bewältigen. In kurzen Abschnitten ist eine aufrechte Position möglich. Die Höhle war zu diesem Zeitpunkt komplett ohne Wasser bis zum Siphon unten. Hier war das Wasser so ruhig, dass die Oberfläche kaum zu sehen war, da sich die Umgebung spiegelte und wie ein größerer Gang aussah. Die Schwarzwasserhöhle ist eine periodisch aktive Schichtfugenhöhle. (Quell und Ponorhöhle - Estavelle)

Was bedeutet das:

Das Mundloch der Höhle ist bei Niedrigwasser eine Schwinde, bei Hochwasser eine Quelle. Der Zugang zur Höhle ist nicht jedes Jahr möglich, weil immer wieder große Mengen Kies und Geröll den Eingang blockieren.

 Bilder Galerie 

In der Bilder Galerie sind Bilder  von Höhlenbefahrungen der vergangen Jahren

Bilder Jürgen/ Alexander Nusser 

Literatur
 zum
 Gottesackerplateau

 

Das Hölloch im Mahdtal

100 Jahre Höllochforschung im Kleinwalsertal, von  1906 bis ins Jahr 2006.
Das Buch gibt tiefe Einblicke in die aufwändige und sehr anspruchsvolle Forschung im Hölloch. Auf 380 Seiten wird mit Bildern  / Abbildungen  und dem Höhlenplan  die Unterwelt  dargestellt.

Buch im DIN A4 Format : 10 Euro

Versandpauschale:
5,- Euro für Deutschland
Bitte Anzahl der gewünschten Bücher  angeben. Sie erhalten dann eine  Kontoverbindung .

Verein für Höhlenkunde Sonthofen e.V.

 Nach Eingang des Geldes wird ein Päckchen/Paket an sie abgesandt.
Buchbestellungen bitte über:            buch@hoelloch.de

 
Am 2. September 2006  erschienen.
 
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